Frauenstudien_Muenchen

Zwischen Fortschritt & Backlash: Online-Talk zu Gewalt gegen FLINTA*

Gewalt gegen FLINTA* nimmt in Deutschland immer weiter zu. 2022 gab es 16 % mehr Straftaten gegen queere Menschen. Jede dritte Frau ist von sexualisierter oder körperlicher Gewalt betroffen. 25 % aller Frauen erleben körperliche oder sexualisierte Gewalt in ihrer Partnerschaft. 2023 wurden 360 Mädchen und Frauen von ihrem Partner oder Expartner getötet. Gleichzeitig fehlen bundesweit über 14.000 Frauenhausplätze und Hilfsangebote für Betroffene.

Gewalthilfegesetz: Ein erster Schritt

Mit dem Gewalthilfegesetz hat der Bundestag im Januar 2025 einen wichtigen Schritt hin zu mehr Schutz- und Beratungseinrichtungen auf den Weg gebracht. Das ist ein entscheidender politischer Schritt, aber gleichzeitig werden rechte und antifeministische Bewegungen stärker. Wir fragen uns: Wie steht es künftig um den Gewaltschutz von FLINTA* in Deutschland? Wie hängt rechte Hetze und geschlechtsspezifische Gewalt zusammen? Was können wir tun, um einem geschlechterpolitischem Backlash entgegenzuwirken? Und sind progressive Reformen in der kommenden Legislaturperiode überhaupt noch möglich?

Das diskutieren wir mit:

  • Dr. Simone Strohmayr, MdL
  • Lea Lochau, Referentin Amadeo Antonio Stiftung
  • Lydia Dietrich, Geschäftsführerin Frauenhilfe München
  • Moderation: Hülya Weller, Kulturwissenschaftlerin

Gut zu wissen:

Datum

11 März 2025
Vorbei!

Uhrzeit

19:00 - 21:00

Veranstaltungsort

Online
Kostenloser Livestream
Kategorie

Veranstaltende

Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern
E-Mail
bayern@fes.de

Weitere Veranstaltende

Frauenstudien München
E-Mail
info@frauenstudien-muenchen.de

Referentin

  • Lea Lochau
    Referentin Amadeo Antonio Stiftung
  • Lydia Dietrich
    Geschäftsführerin Frauenhilfe München

    Nachdem Lydia Dietrich 16 Jahre lang als Stadträtin für Bündnis 90/ Die Grünen in München tätig war, ist sie seit 2018 Geschäftsführerin der Frauen*hilfe München. Dort setzt sich sich für alle ein, die Hilfe und Schutz vor gschlechtsspezifischer Gewalt benötigen.

  • Hülya Weller
    Moderation

    Nach ihrem Studienabschluss in Kulturwissenschaften (Naher und Mittlerer Osten) arbeitete Hülya Weller für einen sozialen Träger im Bereich der Geflüchtetenhilfe. Seit Herbst 2022 übernimmt sie bei demselben Arbeitgeber die Projektleitung für die Careteria, ein Zentrum für transkulturelle Kunst, Kultur und Gemeinschaft in München. Sie ist gemeinsam mit Şahika Tetik Host von Çay mal ehrlich, einem Podcast über das Aufwachsen und Leben in der türkischen, österreichischen und deutschen Kultur.

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